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((SORRY, derzeit aus beruflichen Gründen nur sehr sporadische Aktualisierung möglich!!))

Bananenrepublik Deutschland  --  wo leben wir eigentlich??
TATORT. "heute" Nachrichten, 1.2.2010,  kurz nach 21.45 Uhr

Herr Schäuble und Frau Merkel (nach Ansicht der Bild Schlagzeile vom 1.2.2010) outen sich als Hehler und wollen Daten von einem Dieb kaufen und Frau Slomka ist zu doof oder zu feige Herrn Schäuble im Interview die eine entscheidende Frage zu stellen:
Zunächst mal ist Schäubles Argument, weil Steinbrück vor 2 Jahren auch schon Daten von einem Dieb gekauft hat, ist das heute alles rechtens, in der selben logischen Kategorie, wie die Aussage, "was im Jahr 1938 die Reichsregierung entschieden hat ist auch heute rechtens". Nein sie fragt ihn nicht die Frage, die einem doch auf der Zunge liegt:
Herr Schäuble, als Finanzminister und Rechtsanwalt eine klare und einfache Frage. Ist der Ankauf von gestohlenen Daten Hehlerei oder nicht. Zur Information der Zuschauer, die nicht in ähnlicher Weise wie sie juristisch vorgebildet sind, antworten Sie doch bitte mit JA oder NEIN?
Trauen Sie sich die Frage zu stellen?
 1. 2. 2010

2.3.2008 Steuerhinterziehung als staatliches Sautreiben

Großverdiener pauschal als asoziale Steuerhinterzieher zu bezeichnen, wie jetzt vom SPD Staatssekretär Heil geschehen, ist ungefähr so intelligent wie die Bezeichnung von Politikern als machtgierige Selbstversorger im Selbstbedienungsladen "Staat".

Es ist schon bedenklich wenn Herr Heil hier von den neuen Asozialen spricht.

Hat der Mann eigentlich noch alle Tassen im Schrank?

Fakt ist: die obersten 25 Prozent der Einkommen bringen ca. 3/4 des gesamten Steueraufkommens bei der Einkommensteuer, während das untere Einkommensviertel nur 0,43 Prozent des Einkommensteueraufkommens pro Jahr einbringt (Zahlen laut FOCUS Nr. 9 2008 S. 26).

Das gut verdienende obere Viertel der Einkommenserbringer pauschal als asozial zu bezeichnen, ist entweder besonders blöde (ist das etwa Voraussetzung um SPD Generalsekretär zu werden), oder wäre zu anderen Zeiten, und nicht zu Unrecht, Volksverhetzung genannt worden.

In einem Gespräch mit meinem zwölfjährigen, über seine Schule wo er von einem Rollenspiel berichtete, in dem es um Ausländer, Aussiedler und Deutsche ging, schlug ich ihm vor in der Schule folgendes zu diskutieren: s"tell dir vor, um einen runden Tisch sitzen 10 Leute. Einer davon hat sehr viel Geld, die andern neun haben ziemlich wenig Geld. Nun beschließen die neun ganz demokratisch, dem 10. einen Großteil seines Geldes wegzunehmen und unter sich zu verteilen".

Das wäre doch eine interessante Diskussion für die Schule!

Daraufhin sagte meine zufällig anwesende 22 jährige Tochter, die im letzten Jahr nach Irland ausgewandert ist, "aber Papa, dass ist doch Deutschland".

   Dass der Staatsbürger die Gesetzes des Staates zu respektieren hat, ist prinzipiell klar, wo bleibt hier aber der Respekt des Staates vor seinen Bürgern.

Das die Bürger, die das können (und welcher Gehalts/Lohnempfänger, dem die Steuer und SV Abgaben im Truckingsystem schon gleich abgezogen wird, wünscht sich nicht, dass er tatsächlich einmal sein brutto auch bekäme!), dem Staat, der als ungerecht und ausbeuterisch empfunden wird, den Rücken kehren, ist doch vor allem ein Warnsignal an den Staat, von dem Imageverlust den Deutschland international erleidet, wegen der Peanuts um die es hier geht, einmal ganz abgesehen.

Außerdem besteht guter Grund, das medial wohlinszenierte Manöver als Ablenkungsmanöver zu sehen, werden doch gleichzeitig von Herrn Steinbrück und anderen roten und schwarzen Genossen in den Fällen IKB und Landesbanken gerade Milliarden von Steuergelder versenkt.

Man muss immer wieder an den guten Satz erinnern: Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!

Strafrechtlich gesehen, ist der staatlich betriebene Ankauf von Diebesgut, wie es hier geschehen ist, im übrigen nichts anderes als Hehlerei.

Und wäre der Gegner in dieser Tragödie nicht ein Zwergstaat wie Liechtenstein, so wäre ein solches Handeln eines Staates eigentlich ein Casus Belli, da es nach den Gesetzen Liechtensteins durchaus zulässig ist, Geld aus dem Ausland in den verschiedensten Formen anzulegen, und Liechtenstein hier ein massiver wirtschaftlicher Schaden zugefügt wird.

Aber das kujonieren von Kleinstaaten hat in Deutschland ja lange Tradition.

Darüber hinaus setzt Deutschland mit dieser Vorgehensweisen eine extrem problematische Entwicklung in Gang: vereinfacht haben wir jedem Geheimnisträger in den Banken verschiedener Länder nun gesagt, „bringt uns eure geheimen Daten, auch wenn es in eurem Land ein Verbrechen ist, werden wir euch dafür gut belohnen“.

Die clevere Variante wäre, zu den Unternehmern der Welt zu sagen: „bringt uns euer Geld, investiert und kassiert auf lange, lange Zeit Gewinne steuerfrei, und genießt es in einem so tollen Land wie Deutschland zu leben....“ aber so clever wird die Politikkaste wohl nie mehr werden (remember: it´s the economy stupid!).

Und der nächste Schritt folgt auf dem Fuße: jetzt sollen die Straftagessätze erhöht werden. Wie lange dauert es wohl noch, bis der Staat dann komplette Vermögen bei Steuerverstößen einzieht (wobei der Denunziant seinen Anteil bekommt)? Caligula läßt grüßen!

 

17.11.2007  Connecting the dots, Basic reasons for uranium Investment

Artikel wurde veröffentlicht bei Uranium stocks.net

1.

Over the next 15 years China alone plans on building 30 new reactors. Without those reactors, the country's environment and economy will face brownouts that will start political unrest and upheavals, the one thing the ruling elite will avoide at all costs. Shortage and price buildup of lead (needed for insulation) gives an indicator of building activity.

2.

"We are at the beginning stages of a massive bidding war in Uranium. China is locking in massive deals in Africa and is now working on ever bigger deals in Kazakhstan which holds the worlds second largest reserves of Uranium after Australia. Note to that China signed a multi billion dollar uranium deal with Australia.  China is basically locking up Uranium supplies, which means its taking this uranium out of the market place; this effectively means that there will be even less uranium for the rest of the global world players to go after". Sol Paha "Uranium Wars 1/14/2007

3.

China can run for two days on oil, or it can run for an entire year on uranium – all for the same fuel costs, accordingto  top nuclear analysts. And .. They have all the cash needed to buy what they can get.

Some anaylysts say Uranium is headed fast to $576 per pound – and even that’s a fair price for the energy, and still much cheaper than coal or oil…Do the math yourself, it doesn´t take more than an spreadsheet.

 

 

4.

Today, most of the Soviet weapons-grade uranium is gone. Currently a bare 30 % of secondary supply (around 8.000 tonnes pa) comes from Russian sources.

5.

Russia has decided to start stock piling on uranium  after declaring that Uranium is now regarded a strategic resource. It´s a only a matter of time when they will stop exporting. Now (Nov 07) they are demanding higher prices for their material.

6.

Supplies aren't always growing, but are actually declining 2006, partly due to flooding at two of the world's largest mines. Last October workers at Canada's Cigar Lake mine, half owned by Cameco, mistakenly hit water, flooding the mine. CAMECO said, production at the unfinished mine will now be delayed another 3 years and won't come online until 2011, and even this ain`t sure!

7.

2008 will also show, if the gambling of the utilities (not buying at spot market prices in summer the of 2007 to supress prices) has depleted their uranium reserves enough to generate a massive buying impetus.

8.

The U.S., besides France and Japan the largest producer and user of nuclear energy, is nowhere near meeting its own uranium needs. Uranium production should become a national priority of the US but isn`t.

9.

The uranium mining industry ist still struggling with the repercussions of 1989. Soon after that Russia decided to sell its 435-million-pound from military sources. Other stockpiles also came into the market, too. Uranium was quickly hammered down to $10 per pound, exploration was curtailed, people set off and know how lost.

10.

2007: However: This year’s global uranium-mine production is forecast to rise 9% to 51,000 t U3O8, driven largely by expected higher production in Kazakhstan (!?), Namibia and South Africa. In 2008, world uranium production is forecast to increase by a further 18% to 60,300 t U3O8 due to increased production in Kazakhstan as a number of uranium mines continue to lift output towards full capacity and new projects commence production.

11.

Worldwide there are 284 research reactors operating as well.  Add to that another 220 nuclear power ship and submarine reactors in operation. Most analysts never consider the fuel neessities of these “other users.”

12.

A typical one-gigawatt nuclear reactor requires around 200 tons of natural uranium per year. As of June, there were 442 nuclear plants in operation worldwide. There are 28 others being built, 38 on order, and 115 proposed. And the U.S. and Britain haven’t even started building new nuke plants yet. Assuming there will be 5 new reactors going online per annum and a growth of 7 % in yearly uranium production, production capabilities and use will not meet in the next 10 years.


13.


14.

Not one single ounce of uranium comes from the Middle East. Therefore direct geopolitical risk is not comparable with oil.

15.

The renowned Energy Watch Group estimates that of 300 uranium mines examined, roughly 90% of global uranium resources have ore grades below 1%. With global ore grades at very low levels, the overall supply issue becomes even more of a problem.

One production hurdle is the current shortage of sulphuric acid, used in uranium extraction, which will for example have an effect on Uranium One's 2008 production. The rasising costs of the acid will be a specifical problem for low grade producers, eventually reducing their earnings or postponing production, waiting for prices that will check these growing costs.

16.

The nuclear reprocessing sites have an annual production capacity of 5500 tonnes. It will take years to enhance the output capacity of these plants. Therefore there will be no short time relief from this side.

17.

It takes seven to 10 years to find and bring an economic uranium discovery into production. Very little supply relief is scheduled to come on line until 2011 or later. Nations who are not building a strategical reserve of Uranium and who are not systematically developing their ressources  (like the U.S.) will possibly not be able to build enough producing power capacity because they don' t have the fuel for that.

18.

Nuclear energy is one of very few alternatives that has a chance of alleviating the global energy supply crunch. It is safe, clean, and relatively cheap. The injuries and deaths associated with producing and utilizing nuclear power are miniscule in comparison to any other fuel source.

19.

Global warming:  Nuclear power is the most obvious solution to this potential catastrophe. Other forms of alternative energy are interesting but are years or decades away from having a significant impact.

20.

As other energy sources are becoming scarce, their prices growing, the role of uranium as a still cheap, affordable and reliant source of energy will be greatly enhanced. 

21.

The term “peak oil” means global oil reserves and production are in decline. The planet remains dependent upon oil because we didn’t have the foresight to develop a better energy strategy over the past three decades.

22.

The peak oil theory is going to be put to the test in 2008. Since global oil production has remained flat for the last few years, oil prices could really get out of hand next year as demand continues to rise.

In 2008, we're going to find out which OPEC countries are telling the truth about production capacities and reserves.

23.

Comparing Data of EIA and IEA the best thing to say is that we have a plateau on all liquids and a sinking production of crude oil. But looking only at output amounts is grossly misleading. The reasons of current price spikes is only marginally the popular “speculation activity” but you have to dig deeper finding the real reasons.

24.

Essentially we could say that the energy content of 'a barrel of oil' is less then it was yesterday and it has been going down for decades now. This can easily be seen, when looking at the quality of US imports with a growing part of low quality API crude (Casey: Energy Speculator 11/15/2007 has the graph)

25.

Also, the growing amount of oil consumed directly in the extraction of oil should be stripped out to get actual "net" oil production figure. It appears that this oil production-consumption accounts for an increasing %age of the decline in exports.

The reasons for this are many. As extraction gets more difficult, we use more oil to get less oil from the ground. The oil we get from the ground today is more energy intensive to process.

Overall efficiency of crude oil production should be measured by the "net energy" produced, not the volumes of 'liquids' coming up the well.

26.

The net effect of using Liquids to produce ethanol etc ist not accounted for. Regarding the low EROEI of ethanol , the net surplus of these produced liquid is only of marginal significance.

27.

Last but not least. Looking at production numbers only, is misleading, because a growing part of production either stays in producing countries to fulfil their growing demand, or is not made availabel to the spot market because of bipartisan treaties (eg Angola and PR China).

28.

Regarding desinformation/misinformation on energy reporting: One should skip any article wherein EROEI is not at least mentioned or discusssed!

 


9.7.2007  Prognosen und die Unbestimmtheitsrelation von Heisenberg

Der Nobelpreisträger Heisenberg formulierte 1927 seine Unschärferelation, besser Unbestimmtheitsrelation, die im wesentlichen besagt:
Die Vorgänge in der Natur erfolgen nicht kontinuierlich sondern sprunghaft.
Diese Vorgänge sind nicht beliebig genau vorhersagbar.

Ähnlich ist es bei Prognosen:

Es ist möglich, mit einem relativ hohen Maß an Wahrscheinlichkeit Ereignisse vorher zu sagen, aber es ist nicht möglich, den genauen Zeitpunkt eines Ereignisses vorherzusagen.

 Andererseits wissen wir oft, wann etwas passiert, aber aufgrund der Komplexität können wir meist nicht überschauen, was genau passieren wird.

Dass ist der wissenschaftliche Hintergrund der Tatsache, dass sich viele Wissenschaftler aller Bereiche weigern Prognosen zu tätigen.

Die viel profanere Erklärung für die Verweigerung von Prognosen, liegt aber darin begründet, dass wer eine Prognose stellt, sich aus der Sicht seiner Kollegen und Zeitgenossen damit mehr oder minder lächerlich macht.

Aus diesem Grund aber auf Prognosen zu verzichten ist meines Erachtens unseriös und für eine Wissenschaft steril.

Dies nur als Hintergrund zum Thema Prognosen und als memento mori!

 

USA, Iran, Israel, neue Randbedingungen

Der Konflikt zwischen dem Iran einerseits und den USA beziehungsweise Israel entwickelt sich weiter, die Wahrscheinlichkeit für den Ausbruch militärischer Gewalt steigt, aus meiner Sicht, aus folgenden Gründen:

 

a)     In Iran steigt der innenpolitische Druck auf die Regierung durch die Benzinrationierung. Aus Sicht der Bevölkerung stellt sich die Regierung des Klerikalfaschisten Ahmadinedjads als Betrüger dar, hatte man der Bevölkerung doch alle Arten von Wohltaten aus den steigenden Öl Erlösen versprochen . Der andere Aspekt dieser Vorgehensweise könnte der Versuch einer Bevorratung sein, um sich auf einen Konflikt im Sommer oder Herbst 2007 vorzubereiten. So spricht es auch für die Effektivität dieses Regimes, das nach 27 Jahren uneingeschränkte Herrschaft immer noch 40% des Benzinbedarfs importiert werden müssen, weil man nicht in der Lage war die benötigten Raffineriekapazitäten zu schaffen.

b)     Die aggressive Einstellung des Iran wird auch weiterhin bestätigt, durch die Tatsache das kleinere Einheiten revolutionärer iranischer Garden seit Mitte Juni in den Süden des Irak eingedrungen sind.

c)     Nach der russischen Lieferungen der Erstbefüllung für den Atomreaktor Bushehr, der im Herbst 2007 in Betrieb gehen soll, und dadurch nach minimal drei Monaten in der Lage ist waffenfähiges Plutonium in erheblichen Mengen zu erzeugen, ist es hoch wahrscheinlich, dass Israel alles tun wird um die Inbetriebnahme dieses Reaktors zu verhindern. Eine, wie heute gemeldet Verringerung der Zunahmenrate bei den Uranzentrifugen zur Anreicherung von U 235 im Iran, ist insofern nur Propaganda die von uniformierten Massenmedien weiterverbreitet werden wird.

d)     Am 9.7.2007 hat Damaskus syrische Bürger aufgefordert den Libanon zu verlassen

e)     Der amerikanische Flugzeugträger „Enterprise“ hat mit einer Kampfgruppe am 8.7.2007 den Hafen von Norfolk mit Ziel Mittlerer Osten verlassen. Damit werden in zwei Wochen drei amerikanische Flugzeugträgergruppen in der Region sein.

f)       Der amerikanische Verteidigungsminister Gates, hat einem geplanten Besuch in Lateinamerika abgesagt, möglicherweise erwartet er, dass sich die Krise in der Region zuspitzt und hält es deshalb für sinnvoll in Washington zu bleiben.

g)     Die türkische Armee hat ungefähr 140.000 Mann an der Grenze zum irakischen Kurdistan positioniert. Das könnte eine mögliche Unterstützungs Aktion für die Amerikaner sein, die bei einem Konflikt eher nach Süden in Richtung iranische Grenze disloziert werden würden. Laut israelischen Quellen operieren türkische Armeeeinheiten auch derzeit schon gegen kurdische PKK Rebellen. Die genannte Größenordnung von 140.000 Mann ist für einen Anti Terror Einsatz eigentlich zu groß

h)     Der Ölpreis steigt seit drei Wochen drastisch, wobei die Kurve fast mit der Kurve von 2006 identisch ist. Die Steigerung könnte insofern saisonal bedingt sein, aber eben auch ausgelöst sein, durch ein steigendes Konfliktrisiko.

 

Natürlich wäre ein Konflikt, der unter anderem die Sperrung der Straße von Hormuz bewirken würde, ein tragisches Ereignis.

Von einer konträren Position lässt sich aber auch ein sehr positiver Aspekt erkennen.

Erinnern wir uns daran, wie schwierig es für den US Präsidenten im Herbst 1941 war, die USA in einem Kriegszustand zu bringen, obwohl damals die Ausbreitung der faschistischen und autoritären Mittelmächte eine sehr ernste Bedrohung der USA waren.

 

Die USA, und ebenso Europa, sind heute sind mit einer anderen Bedrohung konfrontiert:

a)     Zwei der Haupt Öl Versorger der USA, Venezuela und Mexiko, werden in den nächsten Jahren deutlich weniger Öl an die USA liefern können. Venezuela hat gerade die meisten ausländischen Ölgesellschaften aus dem Land geworfen, darunter vor allem die die Erfahrungen und das nötige kapital hätten, um die in Venezuela reichen Ölsändbestände zu verwerten. In Mexiko geht die Förderung des zweitgrößten globalen Ölfeldes Cantarell derzeit jährlich um etwa 15% zurück. Das wird in absehbarer Zeit zu einer Staatskrise in Mexiko führen, und bedeutet für die USA den weit gehenden ausfallen der Öllieferungen aus Mexiko.

b)     Das wichtigste und größte Ölfeld der Welt, Ghawar in Saudi Arabien, zeigt laut Informationen von ARAMCO einen Rückgang von jährlich etwa 8% der Förderung. Es ist nicht absehbar ob es den Saudis gelingt, diesen Rückgang durch zusätzliche neue Erschließung auszugleichen. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist eher gering.

c)     Die gesamte Ölförderung der Welt stagniert seit Mai 2005, dies bestätigt steigenden Verbrauchsmengen.

d)     China versucht seit einigen Jahren, erfolgreich, mit bilateralen Verträgen Öl und Gaslieferungen direkt von Produzenten zu erhalten. Diese Liefermengen stehen dem Weltmarkt somit nicht mehr zur Verfügung.

e)     Ölförderländern wie Iran, Mexiko, Saudi-Arabien und Russland, werden einen immer größeren Anteil der eigenen Förderung auf den Binnenmarkt verbraucht, so dass dem Weltmarkt immer weniger Öl zur Verfügung steht.

f)       Die Sowjetunion hat ihren Öl- und Gasmarkt von ausländischen Ölgesellschaften gesäubert. Eine Erhöhung der Fördermengen ist dort eher nicht zu erwarten, dort hat man wohl erkannt, dass es nicht sinnvoll ist die Fördermenge weiter zu erhöhen und damit zusätzliche Dollar Devisenreserven anzuhäufen (mit einem enormen Inflationsrisiko dabei), wobei man im übrigen versucht, einen immer größeren Teil der Exporte nicht mehr in Dollar sollen in Euro abzuwickeln.

g)     In den USA geht der Verbrauch von Öl nicht zurück, sondern steigt sogar noch leicht an. Ein Angesicht der absehbaren Verknappung von Öl und Gas erforderliches geändertes Verhalten der Verbraucher ist nicht wirklich eingetreten. Regierungsseitig wurde zwar versucht, beispielsweise durch die Förderung von Ethanol, gegenzusteuern, aber ein Wandel ist bisher nicht erreicht worden.

 

Gretchenfrage: wie es ist der US Regierung möglich, der Bevölkerung klarzumachen, dass der Dritte Weltkrieg, der faktisch ein Ressourcen Krieg sein wird, schon begonnen hat, und die Chancen der USA ihn zu gewinnen, mit jedem Tag geringer werden, an dem die amerikanische Bevölkerung beim „business as usual“ bleibt.

Es ist somit leicht erkennbar, dass alle wesentlichen Akteure, die USA, Iran und Israel erstklassige Motive haben, um einen Konflikt zu beginnen.

Pearl Harbour war 1941 ein Glücksfall für die USA.

Wer liefert den Amerikanern jetzt ein Pearl Harbour?

Deshalb auch weiterhin nicht die Frage ob, sondern wann!

 

 

15.6.2007 Neuer Zeitrahmen für einen israelischen oder US Angriff auf den Iran

Der Sieg der Hamas im Gazastreifen ist eine weitere Dokumentation des erfolgreichen iranischen Einflusses, wie er auch schon die Hisbollah im Südlibanon zum Erfolg geführt hat.

  Ende Mai und Anfang Juni verbrachte eine hochrangige iranische Delegation aus mehreren Generälen bestehend, zwei Wochen in Damaskus in Gesprächen mit der syrischen Führung. Es ist davon auszugehen dass es dabei um Vorbereitung für den eventuellen Fall eines Krieges mit Israel handelt. Laut Debka hat der Iran Ende Mai einen  327 Millionen $ Scheck nach Moskau gesandt um Waffenkäufe der Syriens zu bezahlen. 

  Außerdem ist bekannt geworden, dass Russland die erste Bestückung des Atomreaktors Buschehr an den Iran geliefert hat, dieses Uran ist dort am 10. oder 11.6.2007 eingetroffen.

Dadurch ergibt sich für einen möglichen Angriff Israels oder der USA auf die iranischen Atomanlagen ein klar erkennbarer Zeitrahmen, der bis zum Tag der Inbetriebnahme Buschehrs reicht, was eventuell sogar vor Dezember 2007 möglich ist.

Ich nehme zumindest nicht an, dass die Israelis oder die USA am einen laufenden Atomreaktor zerstören würden.

Zum anderen ist es, wie in meinem Kommentar vom 8.3.007 dargestellt, möglich einen laufenden Atomreaktor nach relativ kurzer Zeit abzuschalten, und dadurch eine erhebliche Menge Waffenfähiges Plutonium zu gewinnen.

Das bedeutet: wenn es einen Angriff geben wird, ist mit einem hohen Maß an Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass er vor dem ersten Hochfahren des Reaktors passiert.

 

26.4.2007 Plateau bei Ölförderung seit Mitte 2005

Ein Bild sagt manchmal mehr als tausend Worte. Energikrise. no hat eine sehr auusagefähige Grafik ins Netz gestellt.

Besonders beachtlich, dass trotz steigender Preise keine Steigerung der Fördermenge stattfindet.

Besonders lesenswert auch die neuen Arbeiten (März und April 2007) von A.S. Bakhtiari, einem ehemaligen Direktor der staatlichen iranischen  Ölgesellschaft.

4.4. 2007 Briten entlassen, jetzt wird alles gut, oder... ?

Zunächst muss man sich verdeutlichen, dass die Entlassungen der 15 britischen Soldaten an den zu Grunde liegenden Randbedingungen des potentiellen Konflikts zwischen Iran und USA beziehungsweise Israel nichts ändert. Die Freilassung ist bestenfalls ein Indiz dafür, dass die Position von Ahmadinedjad geschwächt ist.

Welches Interesse haben die Amerikaner, den Iran anzugreifen?

Ich denke den USA ist inzwischen klar geworden, dass sie die Situation im Irak nicht in den Griff bekommen, ohne den Einfluss des Iran, der mit Geld Waffen und Ausbildung im Irak eingreift, zu unterbinden.

Und sie können sich natürlich nicht einfach aus dem Irak zurückziehen, denn dann würde würde es zu einem sofortigen auseinander brechen des Irak kommen, wobei der ölreiche schiitische Süden des Irak sich hoch wahrscheinlich im Iran eingliedern würde.

Darüber hinaus gilt natürlich auch weiterhin die bekannten Randbedingungen Öl und Gasressourcen.

Die wirklich beängstigende Nachricht der letzten Tage aber, sind die kolportierte Annäherung zwischen Ägypten und Saudi-Arabien und dem Iran.

Auf dem in der letzten Märzwoche stattfindenden Gipfel in Riad, kam es zumindest vordergründig zu einer Annäherung zwischen den sunnitischen Ägyptern, denn vorwiegend sunnitischen Saudis und den schiitischen Iranern.

Was bedeutet das?

Hier ist die Metasprache wesentlich.

Die Schiiten und Sunniten sind sich ungefähr so grün, wie Deutsche und Franzosen vor 140 Jahren.

Das Signal des Gipfels von Riad geht an die USA.

Es heißt vereinfach:" Entweder ihr schafft uns die Bedrohung, die von dem expansionistisch agierendem Iran ausgeht vom Hals, oder es bleibt uns nichts anderes übrig, als uns mit dieser potentiellen regionalen Großmacht zu arrangieren".

Die USA können es sich natürlich nicht leisten, dass sich ihre zwei wichtigsten Verbündeten, neben Israel,  im Nahen Osten von ihnen lösen.

Meines Erachtens erhöht das die Wahrscheinlichkeit für einen Militärschlag.

Was außerdem noch hinzukommt, sind die klimatischen Randbedingungen.

In dieser Region ist es in den Sommermonaten fast unmöglich Krieg zuführen.

Wenn es erforderlich ist, und die Wahrscheinlichkeit  ist hoch, zumindest in der Region der Straße von Hormuz, und vielleicht auch in Kusistan, wo die wichtigsten Ölfelder verortet sind, Bodentruppen einzusetzen,  und diese Truppen damit rechnen müssen zum Teil in ABC Schutzkleidung zu kämpfen, dann muss das in den nächsten Wochen geschehen.

Der nächstmöglichen Termin in dieser Region Bodentruppen einzusetzen, ist ansonsten erst wieder im Spätherbst.

Insofern werden die nächsten Tage sehr spannend. Die drei Flugzeugträger, die die Amerikaner vor Ort, beziehungsweise in Richtung Golf in Marsch gesetzt haben, sind in der Lage, zwischen 12 und 24 Stunden ununterbrochenen Angriffe zu fliegen.

Die amerikanische Militärtechnik ist so weit fortgeschritten, dass in diesen wenigen Stunden über 10.000 Ziele getroffen werden können.

Möglicherweise ist man sich in Teheran, geblendet vom eigenen übergroßen Selbst- und Sendungsbewusstsein, nicht im klaren darüber über welche militärischen Fähigkeiten die USA verfügen.

Letztlich ist der Iran nichts weiter als ein Bauer im Ressourcenkrieg zwischen den USA und Russland und China.

Um eine Reaktion Russlands und Chinas zu vermeiden, muss ein Militärschlag der USA gegen den Iran, innerhalb weniger Stunden vor sich gehen und den Iran entscheidend treffen.

Der im Internet genannte Termins des 6.4.07, ist übrigens besonders dafür geeignet, weil er durch die drei darauf folgenden Feiertage, den Börsenteilnehmern eine Chance gibt, übliche Panikreaktion bis zur Börsenöffnung am Dienstag in den Griff zu bekommen.

Auch wenn es die nächsten Tage nicht zu einem offenen Konflikt kommt, bedeutet das nicht, dass das Problem gelöst ist, sondern das heißt nur, dass der fällige shoot out vertagt wurde.

 

 

30.3.2007 USA setzt 3. Flugzeugträger Richtung Iran in Marsch

Am 2. April soll der Träger "Nimitz" San Diego verlassen (zusammen mit 5 Begleitschiffen, die unter anderem auch Spezialausrüstung zur Minenräumung dabei haben). Die "Nimitz" soll angeblich den Träger "Eisenhower", der seit längerem im persischen Golf ist, ersetzen. Dann wären genau zu dem Zeitpunkt, der von russischen Quellen als Angriffstermin genannt wird (6.4.07 , 00:40 Uhr) insgesamt 3 amerikanische Träger, plus eventuell der französische Flugzeugträger "Charles de Gaulle" der angeblich Operationen in Afghanistan unterstützen soll (ist noch niemandem aufgefallen, das es deutlich billiger ist 2 bis 3 Luftwaffenstaffeln vor Ort in z.B. Kabul zu stationieren) in Schlagdistanz . Außerdem sind auch weiterhin die flugzeugträgergroßen amphibischen Landungsschiffe "Baatan" und "Boxer", sowie etwa 20 bis 25 Begleitschiffe im Golf.

Laut Debka (Meldung vom 30.3.07) wurden amerikanische Geschäftsleute angewiesen Bahrain zu verlassen. Im Gegenzug füllen sich dort die Hotels mit amerikanischem Militärpersonal und Medienberichtern, die sich auf die Berichterstattung aus Krisengebieten spezialisiert haben.

Wenn ich aus fast 40 Jahren Beschäftigung, inclusive Studium, von Politik und Geschichte etwas gelernt habe, dann heißt das: ES GIBT KEINE ZUFÄLLE BEIM GLOBALEN MACHTKAMPF.

Falls der genannte Termin stimmt (plus minus 1 Tag), könnte es an den Börsen zu einer deutlichen Reaktion nach unten kommen. Mit einer deutlichen Preissteigerung bei ÖL kann ebenfalls gerechnet werden. Falls man den Heizöltank sowieso füllen wollte, wäre jetzt ein guter Termin dafür.

Als Investor würde ich persönlich jetzt bestenfalls noch auf Gold und Goldaktien setzen, und ein Put auf den Einbruch des Dow Jones respektive des Dax wäre auch eine gute Idee, was jedoch nicht als Investment-Ratschlag gemeint ist (siehe Disclaimer unten).

 

26.3.2007

     Ahmadinedjad  fällt in seine frühe Sozialisation zurück.

Der iranische Präsident Ahmadinedjad scheint darauf aus zu sein, eines seiner prägenden Jugendereignisse zu wiederholen. Es gibt ja Fotos, die wahrscheinlich ihn als einen der Besetzer und Geiselnehmer in der amerikanischen Botschaft von 1979 zeigen.

Das Kidnapping der britischen Marinesoldaten zeigt einmal wieder, dass der Iran nicht gewillt ist,  sich an diplomatische Spielregeln zu halten.

Insofern sind auch die neuen Sanktionen des UN Sicherheitsrates kein wirklich wirksames Mittel um den Iran zu einer Verhaltensänderung zu bewegen.

Welchen Sinn aber soll eine solche Aktion des Iran haben?

Um dieses Verhalten zu verstehen muss man sich die Randbedingungen und die geopolitische Situation des Iran verdeutlichen.

Die innenpolitischen Randbedingungen des Iran werden immer stärker geprägt von einer unzufriedenen Bevölkerung die nur durch starke Subventionen im Energie und Lebensmittelbereich stillgehalten werden kann.

Beim jetzigen Ölverbrauch und angesichts der abnehmenden Ölförderung im Land, wird der Iran etwa 2012 nicht mehr in der Lage sein Öl zu exportieren. Da zur Zeit etwa 40% des iranischen Staatsbudget aus den Öleinnahmen resultieren, kann man sich an zwei Fingern abzählen unter welchem Druck die iranische Führung steht.

Sie muss entweder zumindest werbemäßig nutzbare Erfolge vorweisen können, oder sie wird durch den Druck der unzufriedenen Bevölkerung blutig hinweggefegt.

Gleichzeitig ist der Iran mit einer demokratischen Zeitbombe konfrontiert: der jetzige Überhang an jungen Menschen (die Mann natürlich auch als Soldaten sehr gut einsetzen kann,) wird sich innerhalb einer Generation in einen massiven Nachteil umwandeln.

Dann wird Iran einen Überhang alter Leute haben und nicht den Schatten eines Sozialsystems.

Welche Schwierigkeiten damit entstehen, kann man sich gut verdeutlichen, wenn man sich die Diskussion in Deutschland betrachtet, dessen demographischen Entwicklung die des Iran um wenige Jahre vorwegnimmt. Welche Ängste werden in Deutschland hoch gekocht obwohl wir immerhin in den Vorteil eines zumindest einigermaßen funktionierenden Sozialsystems haben.

Die iranische Führung zeigt immer mehr, dass sie nicht in der Lage ist, eine Lösung für dieses sich anbahnende Probleme zu finden.

Beispielsweise ist es völlig unverständlich, dass sein Land, dass zur Zeit zumindest noch Öl in Größenordnungen fördert, nicht in der Lage ist, weil man es versäumt hat in Ölraffinerien zu investieren, den Benzin Bedarf seiner wachsenden und autobegeisterten Bevölkerung zu decken.

An sich wäre es für den Iran sinnvoll, zur Abdeckung des langfristigen Energiebedarf des in Atomenergie zu investieren und dazu auch die in eigenen Land vorhandenen Uran Vorräte zu nutzen.

Eine solche friedliche Nutzung wird aber als Ziel von den umliegenden Staaten nicht wahrgenommen, solange man die Atomprogrammen mit Zielen wie regionaler Hegemonie und ganz explizit auch der Vernichtung Israels verbindet.

Die iranische Regierung ist mithin in der Rolle eines von Sachzwängen getriebenen, der einen Ausweg in außenpolitischer Großmannsucht sucht, um damit von Problemen im Inneren abzulenken.

 

Man darf hier ruhig einmal daran erinnern, dass es sich bei der iranischen Regierung nicht um eine wirklich demokratisch gewählte Regierung handelt. Das Wahl Procedere in Iran wäre damit vergleichbar, wenn man in Deutschland der NPD eine Vorauswahlrecht für alle Kandidaten einräumen würden, die sich für den Bundestag zur Wahl stellen würden.

Wie der Bundestag danach aussehen würde kann sich jeder selber vorstellen.

 

Aufgrund der geopolitischen Randbedingungen fühlt sich der Iran im Moment ausgesprochen stark.

Man geht wohl davon aus, dass man in der Lage ist die Straße von Hormuz, durch die fast 40% der Weltölversorgung transportiert werden, zumindest zeitweise sperren kann.

Die guten Verbindungen des Iran zu Hamas und Hisbollah gehören zum Geisel und Droh Potenzial ebenso dazu, wie das drohende auseinanderfallen des Irak in einen kurdischen, sunnitischen und schiitischen Teil, was zur Kontrolle eines noch größeren Teils der globalen Ölreserven durch den Iran führen würde.

Übrigens ist am 9. April die Gründung einer Gas OPEC durch Russland, Iran, Katar, Venezuela und Algerien geplant.

Das ist ein Termin den wir uns im Kalender rot anstreichen können, er bedeutet den Anfang vom Ende einer billigen und zuverlässigen Gasversorgung.

Möglicherweise denkt man im Iran, man hat den Westen an den sprichwörtlichen ..... gepackt.

Die Frage ist nun, ob der Westen bereit ist einzuknicken, oder ob man bereit ist für seine Interessen notfalls auch zu kämpfen.

Angesichts der Randbedingungen, ist es für mich auch weiterhin nicht die Frage ob es zu einem Konflikt mit dem Iran kommen wird, sondern nur noch wann er beginnt.

PS: Vielleicht ist den Iranis auch der Ölpreis zu niedrig (Aufrüstung kostet Geld!); jeder Dollar um den ein Barrel steigt, bringt Iran zusätzliche Einnahmen!

 

 

23.3.2007 Iran Konflikt möglicherweise vor Eskalation

Nachdem, zur deutlichen Überraschungen der iranischen Regierung, inzwischen auch der atomgetriebene französische Flugzeugträger "Charles de Gaulle" zusammen mit drei Raketen Zerstören am persischen Golf eingetroffen ist, könnte es zu einer weiteren Eskalation kommen kommen, da iranische Streitkräfte 15 britische Matrosen festgenommen haben. Damit sind nunmehr drei Flugzeugträger und zwei flugzeugträgergroße Landungsschiffe der US Navy in der Region.

Interessant in diesem Zusammenhang auch, und das ist für die Amerikaner eine wirklich gravierende Bedrohung, dass der Iran inzwischen über 60% seiner Öl Verkäufer nicht in Dollars, sondern in anderen Währungen getätigt.

 

17.3.2007 Fakten zu alternativen Energiequellen

Ist Ihnen schon aufgefallen, um wie viel häufiger das Thema Energie in der öffentlichen Diskussion vorkommt,  wie noch vor einem Jahr (als es noch ein völlig untergeordnetes Thema war).

Das die Zeiten billigen Erdöls vorbei sind, spricht sich langsam herum.

Wie die gewaltige Menge Öl, die die Welt derzeit verbraucht, ersetzt werden soll, ist aber kaum jemandem klar.

Dazu einige Fakten, die sich auf eine tolle Grafik von Stuart Stainiford in "The Oil Drum" stützen.

Ich habe die Alternativen einmal auf den Bedarf in Deutschland umgerechnet.

Nicht berücksichtigt ist bei dieser Darstellung natürlich die Tatsache, dass Öl den größten Teil unserer Transportenergie darstellt und insbesondere in dieser Rolle  bestenfalls durch Gas ersetzt werden kann (vergessen Sie die Brennstoffzelle, diese ist nur ein Energieträger und keine Energiequelle, das heißt die dort zu speichernde Energie muss erst einmal hergestellt werden).

Ersatz Öl durch andere Energiequellen in Deutschland

 

14.3.2007 Russland steigt auf die Bremse

Nicht ganz unerwartet hat der russische Uranlieferant Atomstromiexport  angekündigt, die zugesagte Uranmenge nach Iran/Buschehr jetzt nicht, sondern frühestens in 2 Monaten zu liefern, angeblich weil Iran eine Zahlung von (lächerlichen) 25 Mio Dollar dafür noch nicht geleistet habe.  Anscheinend können die Russen auch den Mondkalender lesen und wissen was das taktisch impliziert!

Natürlich gibt es in diesem Machtspiel keine wirklichen Zufälle. Die russische Aktion kommt nicht unerwartet, weil ein atomar bewaffneter Iran für Russland sogar noch gefährlicher ist als für die USA. Tschetschenische Rebellen mit vom Iran gelieferten Nuklearwaffen sind für Russland ein Albtraum.

Die spannende Frage ist, ob Russland überhaupt je gewillt war Uran zu liefern?

So wie es aussieht ist der Iran nur ein russischer  "Bauer" im strategischen USA/ Russland Schachspiel.

 

8.3.2007  Das Zeitfenster für einen Krieg mit dem Iran schließt sich

Neben der Möglichkeit Uran anzureichern, gibt es noch eine zweite Möglichkeit waffenfähiges Material zu generieren, nämlich Plutonium das im normalen Betrieb von Leichtwasserreaktoren in erheblichen Mengen anfällt.
Guter Artikel zum technischen Hintergrund im FAZ.net von Dr. Rühle in der FAZ dazu hier.
Der Reaktor Buschehr ist soweit fertig gestellt, dass er nach der Lieferung von Uran durch Russland geplant im Herbst in Betrieb gehen könnte.
Da niemand daran interessiert sein kann, einen laufenden Reaktor zu bombardieren, muß, wenn ein Angriff Erfolg haben soll, dieser Angriff vor Inbetriebnahme, möglicherweise sogar vor der Anlieferung der Brennstäbe erfolgen.
Das nächste Datum mit einer mondlosen Nacht ist der 14./15.3.2007. Das ist ein wichtiges Datum, da ein wirksamer Angriff durch Kampfflugzeuge im Tiefflug erfolgen wird, um eine frühzeitige Radarerfassung zu verhindern. Deshalb ist Dunkelheit sowohl für Stealthmaschinen (B 2, F 117) als auch für konventionelle Kampfflugzeuge ein wichtiges Tarnelement, da es zumindest die Wirksamkeit optisch geleiteter Flakwaffen stark reduziert.
Da die nächste mondlose Phase erst 4 Wochen später ist und zu diesem Zeitpunkt möglicherweise schon Uranbrennstäbe auf dem Reaktorgelände sind, spricht einiges für den 14,/15.3.2007 als denkbaren Angriffstermin.
Das es am 10.3.2007 zu Gesprächen im Irak mit der Teilnahme Iranischer Vertreter halte ich für wenig bedeutsam.
Die Teilnehmer an diesem Treffen werden nicht die erste Garnitur sein, sonst würde man nicht in Bagdad tagen, d.h. es können keine relevanten Entscheidungen getroffen werden.
Möglicherweise ist es der Ort an dem die USA ein letztes Ultimatum an den Iran stellen.
Ein Angriff auf die irakischen Atomanlagen wird meiner Einschätzung nach durch die Israelis ausgeführt werden, erst dann werden sich die Amerikaner, nach der zu erwartenden iranischen Reaktion, anschließen.
Israel hat laut neuester Meldung (vom 7.3.2007) seine Bürger aufgefordert arabische Staaten wie Ägypten, Marokko und Jordanien sofort zu verlassen ("...depart Egypt .... without delay ...").
Klingt nicht wie eine einfache Reisewarnung.

Man kann sich natürlich Fragen, warum der Iran sich auf so ein gefährliches Spiel einlässt?
Eine mögliche Antwort: Die iranische Wirtschaft steht aufgrund der angespannten Energiesituation vor dem Zusammenbruch.
Innerhalb der letzten drei Jahrzehnte hat sich die Bevölkerung des Iran verdoppelt. Da man nicht in der Lage war die Raffineriekapazität anzupassen (für Atomkraftwerke war offensichtlich genug Geld da!) müssen über 40 % des Benzinbedarfs importiert werden.
Darüber hinaus wird dieser Sprit staatlich subventioniert (1 Liter kostet ca 7 US Cents).
Der durch die Bevölkerungsentwicklung steigende Eigenbedarf verringert weiterhin die exportierbare Energiemenge (deren Förderhöhepunkt/Peak Oil im Übrigen schon in den 70 er Jahren überschritten wurde).
Der Iran erwirtschaftet aktuell den größten Teil seines Budgets über die Ölexporte (Das BIP aller arabischen Staaten ohne Ölexporte ist übrigens nicht größer als das eines (bevölkerungsmäßig) kleinen Staates wie Finnland)
Da der erzielbare Ölpreis auf dem Weltmarkt ohne die u.a. durch den Iran verursachten Spannungen deutlich schlechter wäre, steht der Iran vor einem Dilemma.
Stoppt man die Nuklearaktivitäten, wie von der UNO gefordert, sinkt der Ölpreis, das staatliche Budget bricht ein, die Führung steht als Verlierer da, der Spritpreis wird erhöht, es kommt zu Massenprotesten etc.
Setzt man dagegen das Atomprogramm fort, wird die iranische Führung, selbst wenn es zum Krieg kommt, als Gewinner da stehen. Verlieren werden, wie immer, unbeteiligte Zivilisten.
Preisfrage: Wie würden Sie als iranische Regierung entscheiden?


 

 

18.2.2007  Bewertung verschiedener Uran Produzenten bzw. Minen

Value Investing setzt voraus, dass man frühzeitig unterbewertete Möglichkeiten zur Investition entdeckt.

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7.2.2007     Tornados  zum Sightseeing nach Afghanistan

Wer glaubt, dass die Bundeswehrtornados in Afghanistan keine Kampfeinsätze fliegen, der darf auch glauben, dass Volksvertreter das Volk vertreten, oder Zitronenfalter Zitronen falten.

Im Ernst, ich fühle mich durch diese Volksverblöder auf den Arm genommen. Für wie dumm hält man eigentlich die Bürger in Deutschland ?

Na Gut, angesichts der Einschaltquoten für die einschlägigen Game(Nero!?)shows a la "Wer findet den blödesten Starersatz" spricht ja schon einiges dafür. Aber es tut weh!

.Und noch schlimmer finde ich es, welchen Aufwand man betreiben muss um seine Freunde und Partner unterstützen zu dürfen. Von Deutschland durfte man mal etwas anderes erwarten. Sic transit gloria mundi!

4.2 2007 Neue Entwicklung in China

Die chinesische Regierung gab letzte Woche bekannt, dass sie erwartet, dass sich die Inflation in China innerhalb der nächsten 12 Monate verdoppeln wird.

Seit einigen Monaten ist es chinesischen Bürgern, erstmals seit 50 Jahren möglich, Gold selbst zu besitzen.

Diese beiden Informationen, kombiniert mit der weit verbreiteten Erwartung, dass der US-Dollar schwierigen Zeiten entgegensieht,  machen Gold und Gold Minenaktien für Anleger noch interessanter als sie es jetzt schon sind.

Sehr interessanter Artikel von Prof. Peter Navarro, der seine Aussage vor der US-China Kommission zusammenfasst. Zum Verständnis der jetzigen und zukünftigen Entwicklung Chinas absolut unerlässlich.

 

5.2.2007 USA - Iran Krise, der Druck steigt

Die Amerikaner haben letzte Woche zum neuen Befehlshaber des für den mittleren Osten verantwortlichen Bereiches einen Admiral ernannt. Das passt gut zum erwarteten Szenario eines amerikanischen Angriffes auf iranische Atomanlagen, der wahrscheinlich in Verbindung mit amphibischen Aktionen zur Absicherung der Straße von Hormuz einhergehen wird.

Für mich ist die Frage ohnehin nicht, ob es einen solchen Schlag geben wird, sondern nur noch wann. Die Tatsache dass Amerikas wichtigster Verbündeter, der britische Premierminister Blai,r im April aus dem Amt scheidet, könnte ein Grund sein, einen solchen Schlag bis zu diesem Zeitpunkt zu unternehmen.

Übrigens ist die Rolle der Saudis in diesem Konflikt nicht zu unterschätzen. Für die saudiarabische Regierung ist ein atomar bewaffneter Iran eine ebenso tödliche Bedrohung wie für Israel.

Unkalkulierbar sind aber, die auf einem Angriff folgenden Reaktionen.

Es kann davon ausgegangen werden, dass der Iran seine taktischen Raketen mit denen er reichlich versorgt ist, sowohl gegen die Schiffe der US Navy, als auch gegen Stützpunkte der amerikanischen Truppen im Irak einsetzt.

Der Iran ist derzeit auch die wichtigste Stütze des syrischen Regimes. Es ist deshalb eine spannende Frage inwieweit sich Syrien, dass in den letzten Monaten den Bereitschafsstand seiner Truppen deutlich erhöht hat, in den Konflikt einmischen wird.

Es ist leider denkbar, dass bei dem amerikanischen Schlag gegen die iranischen Atomanlagen amerikanischen Nuklearwaffen eingesetzt werden, da ein Angriff mit konventionellen Waffen auf die tief verbunkerten iranischen Anlagen, wenig Erfolg verspricht.

Möglich ist auch, dass die Amerikaner, als weitere Folge des Konflikts, zum Schutz ihrer im Irak stationierten Truppen, die eine sehr lange offene Flanke in zum Iran haben, und die derzeit nicht strategisch defensiv disloziert sind, sondern Polizeiaufgaben im Irak wahrnehmen, taktische Nuklearwaffen einsetzen müssen.

Die in der Region vorherrschenden Winde würden den dabei entstehenden Fallout Richtung Pakistan und Indien tragen.

Was der Bevölkerung in diesen Regionen dann passiert, ist überhaupt nicht absehbar.

Sollte es infolge dieser Ereignisse zu einer Destabilisierung Pakistans kommen, kann sich aus der Initialzündung ein zumindest regionaler Krieg im mittleren und Nahen Osten entwickeln.

Die wirtschaftlichen Folgen eines Angriffes der USA auf der iranischen Atomanlagen sind ebenfalls nicht absehbar. Eine massive Verteuerung des Rohölpreises ist dabei noch eine der kleineren Folgen, die wir zu bewältigen hätten.

Deshalb stellt sich natürlich die Frage ob ein solcher Angriffs mit seinen unübersehbaren Auswirkungen und Folgen in irgendeiner Weise zu rechtfertigen ist.

Warum die Amerikaner ein solches Risiko eingehen erschließt sich erst, wenn man die globalen Randbedingungen mit einbezieht. Faktisch geht es um die Kontrolle von Ressourcen.

Ein mit Atomwaffen bewaffneter Iran würde nicht nur die vorherrschende Macht in der Region darstellen.

Gegen die Interessen des Irans wäre dann in der Region kein westlicher Einfluss mehr auszuüben. Andererseits sind die Öl und Gas Reserven der Region für die Industrieländer absolut unverzichtbar.

Ein nuklearer Angriff auf Israel seitens des Irans wäre hoch wahrscheinlich, mit entsprechendem israelischen Gegenschlag.

Es ist also wahrscheinlich anzunehmen, dass der Irak auseinander brechen würde, wobei sich der schiitische Teil im Südosten mit einiger Sicherheit an den Iran anschließen würden.

Damit hätte der Iran die Kontrolle über die derzeit größten Ölreserven der Welt. Durch die Kontrolle der Straße Hormuz wäre auch Saudi Arabien wirtschaftlich und damit auch politisch völlig abhängig von der Vorgehensweise der Klerikalfaschistischen iranischen Regierung. Eine wirtschaftliche Destabilisierung würde mit Sicherheit zu einem Untergang des jetzigen saudischen Regimes führen.

Damit hätten die USA den Ressourcenkrieg schon verloren, bevor er richtig in Fahrt gekommen ist.

Für Europa bedeutet dies, dass es energiepolitisch in völlige Bedeutungslosigkeit versinkt und froh sein kann, wenn die Beherrscher der Öl und Gasressourcen sich herbei lassen Europa, zu sicherlich extrem hohen Preisen, mit Öl und Gas zu versorgen.

Was immer man den Amerikanern auch vorwerfen und mag, den Kopf in den Sand zu stecken, wie das die europäischen Regierungen reihenweise vorführen, gehört nicht zu ihren Verhaltensweisen.

Wer den Kopf in den Sand steckt, hebt den Hintern zum reintreten in die Luft.

Von der historischen Erfahrung ausgehend, ist es als Europäer, immer noch lieber, vom amerikanischen Wohlwollen abzuhängen, als vom russischen, oder vom iranischen!

Noch besser wäre es, wenn man sich in Europa endlich zu einer konsequenten Energiesparpolitik durchringt.

Denn wer nicht hat was er braucht, muss lernen mit dem zurecht zu kommen, was er hat, wie das John Paul Jones mal gesagt hat.

 

7.1.2007 Finanzwirtschaftliches Dilemma und ein möglicher Krisenauslöser

Der nächste Weltkrieg hat schon begonnen, was fehlt ist der Auslöser der nächsten Krisenstufe.

Einer seiner Nebenkriegsschauplätze befindet sich im Irak, der wichtigere Kriegsschauplatz spielt sich jedoch auf den Finanz- und Währungs Märkten  ab.

Die beteiligten Mächte sind die USA an, Europa, China, Russland und einige weitere in jeweils wechselnden Konfigurationen.

Es ist aber nicht möglich einfach in Energie- und Rohstoffversorger und Rohstoffverbraucher Lagerkategorien zu denken.

Alle Beteiligten sind in hohem Maße miteinander verflochten. Das wichtigste gemeinsame Verbindungsglied ist der amerikanische Dollar.

Die Amerikaner drucken Greenbacks ohne Ende um ihre Kriege, ihre Rohstoff- und Energieeinkäufe zu finanzieren.

Dieser massiven Geldschöpfung steht schon lange keine Produktivitätssteigerung mehr gegenüber. Nur dadurch dass der Dollar, nach der Abschaffung der Golddeckung durch US Präsident Nixon 1972, die Rolle einer Welt Reserve Währung übernommen hat, war dies möglich.

Zumindest bisher hat das dazu geführt, dass bei den Rohstoffproduzenten und den Billigherstellen von Waren (China) ungeheure Mengen von Dollar Reserven entstanden sind.

Gleichzeitig wird aber der Dollar immer weniger wert.

Das führt zum einen dazu das Energie und Rohstoffen die in Dollar bewertet sind immer teurer werden müssen und zum anderen, das die Währungsreserven dieser Länder immer weniger Wert sind.

So haben die chinesischen Währungsreserven seit dem Jahr 2000 einen Wertverlust von etwa 30% erlitten.

Aufgrund der Größenordnungen der Bestände können aber weder China noch Japan und Russland, die ebenso enorme Dollar Reserven besitzen, ohne weiteres ihre Dollar Bestände in Euro oder Gold umtauschen, ohne dadurch einen massiven kurzfristigen Wertverlust des Dollars und damit auch der eigenen Vermögenswerte auszulösen.

Mithin ein klassisches Dilemma.

China und Russland haben für diese Situation unterschiedliche Lösung gefunden.

China legt sich gigantische Rohstoffvorräte zu, kauft sich vor allem in Ländern der Dritten Welt in Lagerstätten ein, geht also weg vom freien Markt hin zu bilateralen langfristigen Lieferverträgen. Meines Erachtens eine richtige Strategie, da ein Umtauschen der Dollars in Euro keine wirkliche Absicherung mit sich bringt, und ein Umtauschen der Dollars in Gold angesichts der beschränkten Verfügbarkeit von Gold nicht wirklich möglich ist. Bestenfalls kann nur ein sehr kleiner Prozentsatz der chinesischen Währungsreserven in Gold umgetauscht werden.

Russland geht einen anderen Weg. Der russische Präsident, ein im übrigen durch eine Dissertation ausgewiesene Energiefachmann, treibt zum einen die Preise für Gas und Öllieferungen hoch und verzögert zum anderen, wie man sehr gut an dem Shtokman Gasfeld sehen kann, die Ausbeutung vorhandener Reserven, im klaren Bewusstsein, dass solche Gas und Ölreserven in einigen Jahren ein Vielfaches von dem Wert sein werden, was im Moment dafür gezahlt wird. Gleichzeitig wird versucht den Handel mit Gas und Öl von Dollar auf Euro und Rubel umzustellen.

Allen Beteiligten muss eigentlich an Hand der Gemengelage klar sein, dass der US-Dollar auch weiterhin und zwar rasant an Wert verlieren wird. So hat sich China schon darüber beschwert, dass die USA die Geldmenge M3 seit Frühling 2006 nicht mehr berichten.

Dadurch ist eine realistische Einschätzung des Dollar wertes für Dritte nicht mehr möglich.

Zentralbanken aus allen Teilen der Welt (China, Indien, Russland, Kuwait, Iran, Venezuela, Japan, UAE und andere) haben inzwischen damit begonnen ihre Dollar Reserven in kleinen Schritten in Gold, Euros, Yen und andere Werte umzuwandeln. Dieses ist einer der Gründe, warum die meisten Börsen weltweit kräftige Kurszuwächse verzeichnen können, obwohl die wirtschaftlichen Randbedingungen keineswegs so rosig sind wie man angesichts der Kurssteigerungen annehmen könnte. Anteile an einer Gesellschaft sind keine Dollars.

Diese Verflechtungen sind Fakt. Das bedeutet aber nicht, dass ein Konflikt über Energie und Rohstoffe dadurch ausgeschlossen ist. Auch im Jahr 1914 gab es erhebliche Verpflichtungen und einen florierenden Austausch von Waren und Leistungen.

Eine Lösung dieses Dilemmas ist nicht abzusehen. Der gefährlichste Aspekt ist jedoch eine psychologische Kris,e die durch ein Ereignis ausgelöst wird, welches die Finanz und Wertpapier Märkte mit einer Panik reagieren lässt.

Das wahrscheinlichste kurzfristige Ereignis wird ein offener Konflikt zwischen Israel und Iran sein.

Israel wird sich gezwungen sehen zu handeln solange es noch handlungsfähig ist, da weder die USA, noch die bekannt rückratlosen Europäer den Atomwaffenbestrebungen des Iran einen Riegel vorschieben.

Das wird zumindest zu einer temporären Sperrung der Straße von Hormuz führen.

Das wiederum zu einer massiven Verteuerung des Erdöls etc. pp.

Es ist als sicher anzunehmen, dass die USA mit den Israelis eng zusammen arbeiten.

Debka meldet gerade  (7.1.2007) dass der 4 amerikanische Träger (Bataan) Norfolk in Richtung Golf verlässt.

Damit haben die USA in Kürze zwei Flugzeugträger (Stennis und Eisenhower) und zwei amphibische Landungsschiffe in Flugzeugträgergröße (Boxer und Bataan) in der Golfregion, plus die entsprechenden Begleitschiffe.

Ein solcher Flottenaufmarsch ist zu auffällig um zufällig zu sein!

Ebenfalls heute die unbestätigte Meldung über israelische Vorbereitungen auf einen Luftangriff auf die iranische Atomanlagen.

Auch wenn es in den vergangenen 3 Monaten in den Massenmedien eher ruhig zum Thema gewesen ist, bedeutet dass nicht, dass der Konflikt begraben ist.

Im Gegenteil, der Konflikt verschärft sich weiter, und die Randbedingungen haben sich nicht geändert, und der Iran hat inzwischen noch weitere Zentrifugen installiert.

 

12.12.2006 Israel Atommacht!

Die spannende Frage: warum lässt man ausgerechnet jetzt seitens der USA und auch seitens des israelischen PM Olmert die Existenz israelischer Atomwaffen bestätigen?

Klingt für mich wie eine letzte Warnung an Teheran, deren klerikalfaschistischer Präsident fast tagtäglich die "Auslöschung" Israels fordert, sich über die Konsequenzen ihres Handelns klar zu werden.

12.12.2006  Litvinenko, Täter oder Opfer

Eine interessante und erschreckende Theorie zum Tod Litvinenkos, wird heute (12.12.06) bei George Ure in einem anonymen Artikel diskutiert. In Nuce: Litvinenko, der auf dem Totenbett noch zum Islam konvertierte, hatte Verbindungen zu tschetschenischen Rebellen. Die Vergiftung mit Polonium könnte davon herrühren, dass er mit diesem Stoff Umgang hatte, der dazu benötigt wird, eine kleine Nuklearwaffe auszulösen. Die Möglichkeit: Die Rebellen verfügen über einen nuklearen Sprengkörper und müssen ihn, da Polonium 210 eine sehr schnelle Halbwertzeit hat, in absehbarer Zeit einsetzen, da sonst das Polonium sich in zur Waffenzündung nutzloses Blei 210 umwandelt.

Da die Verwendung ausgerechnet von Polonium 210 als Gift, so man von einer Ermordung Litvinenkos ausgeht, nicht sinvoll ist weil es teuer ist, und aufgrund seiner Flüchtigkeit überall Spuren hinterlässt, ist die bei URE zitierte Theorie nicht unplausibel!

 

10.12.2006 Die großen westlichen Ölfirmen zehren Ihre Substanz auf

Inzwischen sind die großen Ölgesellschaften wie Chevron, Shell, BP und ExxonMobil nur noch zu etwa 75 % in der Lage gefördertes und verkauftes Öl zu ersetzen, 1997 waren es noch 140 %.

 Gute Tabelle im neuen ASPO Newsletter dazu.
ASPO zu Reserven der westlichen Ölmultis

Der Trend zu bilateralen Verträgen zwischen China und anderen Ländern geht unterdessen weiter. Sinopec unterzeichnet derzeit einen 100 Milliarden Vertrag mit dem Iran zur Entwicklung des Yadavaran Ölfeldes. 

 

6.12.2006 Laut USA ist Israel offiziell Atommacht

Der neue US Verteidigungsminister Gates geht zum ersten mal öffentlich davon aus, dass Israel eine Atommacht ist, nachdem israelische und US Offizielle seit 40 Jahren mehr oder minder wolkige Dementis darüber verbreiteten. Im Hearing zu seiner Bestätigung als Verteidigungsminister durch den Senat machte er außerdem deutlich, das

"niemand versprechen kann, dass Iran keine Nuklearwaffen gegen Israel einsetzt".

Etwas verklausuliert bedeutet dass: Die USA sind nicht verantwortlich dafür, was der Iran tut und werden ihn wohl auch nicht am Einsatz von Atomwaffen hindern. Für Israel einmal mehr die Situation alleine da zu stehen, zumal auf Westeuropa sogar noch weniger Verlass ist als auf die USA.

  

Response bitte an: info@peter-schober-consulting.de

P.S.: Wer eine Rechdschreibfähler findet, darv in böhalden!

 

Rechtlicher Hinweis:

Diese Analysen sind keine Beratung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetz und die enthaltenen Information stellen keine Aufforderung zu Wertpapiertransaktionen dar. Sie entsprechen lediglich der persoenlichen Einschätzung des Verfassers, wofür er keine Haftung übernimmt. Der Autor übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualitaet, Korrektheit, Vollstaendigkeit oder Qualitaet der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Autor, welche sich auf Schaeden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsaetzlich ausgeschlossen, sofern seitens des Autors kein nachweislich vorsaetzliches oder grob fahrlaessiges Verschulden vorliegt.

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