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27.6.06 Gold als Bestandteil eins Portofolios Großartiger Artikel von Barisheff, insbesondere den Verweis auf die Präsentation sollte man nutzen. Dort die Seiten (Nr. 21 und 22) zum Vergleich Gold und Dollar Kaufkraft sind einfach überzeugend.
In der Grafik sehen Sie die aktuellen Fördermengen und die OPEC Quoten. Hier können Sie sich eine Excel Datei herunterladen, mit der Sie selbst die Abnahme der Fördermengen berechnen können.
19.6.2006 Bank von England manipulierte GoldmarktWie schon von Gary Dorsch am 22.5.2006 angedeutet, wurde die Korrektur des Goldpreises seit dem 12.5.2006 durch eine Manipulation der Bank von England ausgelöst. Guter Artikel mit Details dazu von Dan Norcini. Hintergrund dieses Vorgehens: Der Goldpreis hat die Funktion eines Kanarienvogels im Schacht. Der Goldpreis misst letztlich das Vertrauen beziehungsweise Misstrauen in das schön bedruckte Papier, dass weltweit von Druckerpressen in immer größeren Mengen ausgeworfen wird. Steigt der Goldpreis zu sehr, ist das das für die Zentralbanken ein extremes Warnsignal. Angesichts der katastrophalen Vorgehensweisen der Zentralbanken ist dieses Misstrauen auch gerechtfertigt. Die US Fed hat praktischerweise seit 2 Monaten aufgehört die Geldmenge M 3 zu veröffentlichen!
15.6.2006 Tagebau Minen werden durch Reifenmagel ausgebremstVersorgungsengpässe bei großen Offroad Reifen für Riesen-Trucks und andere Fahrzeuge, die mindestens noch bis 2008, zum Teil sogar bis 2010 bestehen, werden die Expansion in allen Tagebauminenbereichen weltweit behindern. Bei steigendem Bedarf ist das, neben einer Reihe anderer Engpässe, ein deutlicher Hinweis auf weiter steigende Preise bei Commodities. Guter Bericht dazu.
15.6.2006 Ölförderung stagniert seit Ende 2004, neueste DatenStuart Stainiford von The Oil Drum verfolgt seit längerem die aktuelle Ölförderung. Hier seine neueste Auswertung mit einigen sehr aussagefähigen Grafiken.
14.6.2006 Lemmingland
Was passiert eigentlich an der deutschen und der US Börse? Die oft zitierte Zinsangst die täglich neue Kurseinbrüche auslöst ist, zwar eine vorgeschobene Erklärung für die Massenpanik an der US Börse, der sich die Deutschen Börsen meist übersteigernd anschließen, aber es ist keine Erklärung für das tatsächliche Geschehen. Zunächst einige Fakten: Die
Weltwirtschaft wächst derzeit mit einer Quote von ca 5%. Was die Märkte derzeit bewegt ist der verzweifelte Versuch der US Fed, das Vertrauen in den US Dollar (und die T Bonds!) aufrechtzuerhalten, und die Inflation, die sie selbst mit einer gewaltigen Aufblähung der Geldmenge seit 2000 herbeigeführt hat, wieder in den Griff zu bekommen. Im weiteren Sinne ist dies der Versuch die Weltmachtrolle auch weiterhin zu verteidigen. Angesichts der Randbedingungen, wird jedoch weder das eine noch das andere gelingen. Der Dollar wird weiter an Wert verlieren (müssen), schon um das gigantische Handelsbilanzdefizit wertmäßig zu mindern. Davon abgesehen bringt ein schwacher Dollar erhebliche Vorteile für exportorientierte Unternehmen. Auch die Weltmachtrolle wird sich a la longue nicht halten lassen. Die Energieabhängigkeit der USA von fremdem Öl und Gas ist so gewaltig, dass die notwendigen Veränderungen, selbst wenn sie sofort beginnen würden, kaum zu bewältigen sind (siehe HIRSCH Report). Das wird erhebliche Auswirkungen auf die Fähigkeit und die Bereitschaft zu Machtprojektion mit sich bringen. China ist hier in einer wesentlich besseren Position, weil es derzeit seinen Energiebedarf noch zu ca 77% mit eigener Kohle deckt. Ich gehe davon aus, dass der Aktienmarkteinbruch seit dem 11.5.06 nicht zum Crash wird, das wird später passieren. Es wird in den nächsten Tagen zu einer neuen Rally kommen. On the long run sind die großen Anlage-Themen: Gold ; Hedging gegen die Geldentwertung die außer dem Dollar auch den Euro treffen wird, auch hier wurde die Geldmenge M3 in ähnlicher Quote wie in den USA erhöht, ohne das dem eine entsprechende Wertschöpfung entgegenstand. Energie (insbesondere auch Uran) und Rohstoffe (Commodities und Minenaktien) und Asien.
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