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Aktueller Ölpreis Aktueller Uranpreis
28.11.2006 15 % mehr für Gas, Putin geht in einen höheren Gang Eine nette Bestätigung meines vorherigen Statements. Die Gazprom erhöht 2007 die Gaspreise um 15 %. Und wer denkt dass die nächste Erhöhung nach diesem doch eklatanten Preissprung lange auf sich warten lässt, der wird irren.
25.11.2006 Putin liefert Flugabwehrraketen an den Iran Die ersten Tor 1 Flugabwehrraketen, die ich im März 2006 in meiner Präsentation "Der kommende Krieg mit dem Iran" zitiert habe beginnen jetzt im Iran einzutreffen. Damit wird ein Luftangriff auf die iranischen Atomanlagen deutlich erschwert. Eine israelische Quelle schätzt, dass nach vollständigem eintreffen der 29 bestellten Systeme, was innerhalb der nächsten 6 Monate erfolgt, ein Luftangriff kaum noch möglich ist. Das reduziert das Zeitfenster für einen Luftangriff der USA oder Israels auf maximal 6 Monate. Putin zeigt damit einmal wieder, dass er sich sicher ist, die westliche Welt an den edlen Teilen gepackt zu haben. Nach dem Polonium 210 Attentat auf Litwinenko, dass sehr nach den nassen Operationen des KGB riecht, und einen an sich starken Imageverlust für Putin herbeiführt, zeigt er auch hier wieder, dass ihm sein Image in der westlichen Welt egal ist. Eine von mehreren Erklärungen: Wer in Europa kann etwas gegen ein Regime sagen, von dem Europa ein Drittel seiner Gaslieferungen bezieht, ein Wert der mit dem Rückgang der norwegischen Förderung noch deutlich steigen wird.
22.11.2006 Uran, ein Brennstoff mit lukrativer Zukunft Vor etwa drei Jahren begann ein
Rohstoff zu boomen, der zwar in Deutschland ein anrüchiges
Image hat, der aber in den nächsten Jahren zu einem der ganz
großen Booms in der Geschichte der
Rohstoffförderung führen könnte.
Uran: 1.
Uran: Preisentwicklung Die Preisentwicklung pro lib (1
lib gleich 454 gramm) seit 2003 sieht wie folgt aus. Diese Preisentwicklung ist das
Resultat einer Nachfrage und Angebots Konstellation, die auch in den
nächsten Jahren erhebliche Preissteigerungen erwarten
lässt. Die Preisbildung beim Rohstoff
Uran ist angebotsgesteuert. Da Uran dringend zur Stromerzeugung
benötigt wird und kurzfristig nicht durch andere
Energieträger ersetzt werden kann, haben die Nachfrager keine
andere Wahl, als höhere Preise zu akzeptieren. Das
kürzlich erreichte Rekordhoch von 63 USD je Pfund Uran wird
also längst nicht die Spitze des Preisanstieges markieren.
Renommierte Analystenhäuser haben ihre Prognosen
jüngst angehoben. Für das kommende Jahr wird bereits
mit Kursen um 80 USD kalkuliert. 2. Uran Nachfrage und
Angebot Seit Mitte der 80 er Jahre
wurde weniger Uran gefördert als verbraucht, weil die
Fehlmenge durch den Einsatz von Uran das bis dato in vor allem
sowjetischen Nuklearwaffen verwendet wurde ausgeglichen werden konnte. Dadurch kam es in den 80 er
Jahren zu einem starken Preiseinbruch bei Uran, der dazu
führte, dass viele Minen mit geringem Uranerzanteil aufgrund
zu hoher Kosten geschlossen wurden und die Uranexploration weitgehend
gestoppt wurde. Diese Vernachlässigung
wird sich auch in den nächsten Jahren auf den Markt auswirken.
Experten gehen davon aus, dass es selbst im günstigsten Fall 6
Jahre und mehr dauert, bis nach der Entdeckung eine Mine zu produzieren
beginnt.
Die Preisspitze bei Uran Ende
der 70 er Jahre war ausgelöst durch die Ölkrise. Eine
solche Ölkrise steht uns m. E. bevor . Diese wird den durch
die sich öffnende Nachfrageschere steigenden Preisen nochmals
einen weiteren Schub geben. Derzeit wird etwa 16 % des Stroms weltweit
durch Kernenergie erzeugt. Bei steigenden Öl und Gaspreisen
wird die Nutzung von Kernkraft zur Stromerzeugung nicht nur immer
attraktiver, sondern ist auch von der Nutzung her unumgänglich. Da es aber in den meisten
Ländern mehrere Jahre dauert (10 und mehr), bis eine Uranmine
beginnen kann Uran zu produzieren, wird sich die Schere zwischen Bedarf
und Versorgung mit Uran nicht vor 2013 wieder schließen. Parallel dazu wird es aber zu
erheblichen Nachfragesteigerungen, insbesondere seitens China und
Indien kommen. Wie aus dieser im November 2006
von einer australischen Regierungskommission vorgelegten Statistik
hervorgeht, sollen zu den vorhandenen ca. 440 Atomkraftwerken noch
einmal 223 in den nächsten Jahrzehnten gebaut werden, davon
allein 63 in China und 24 in Indien. Pro Jahr verbraucht ein
durchschnittlicher Reaktor ca. 200 Tonnen Uran. Die Ex Waffen Uran
Vorräte gehen aber nun zu Ende. Es gibt Hinweise darauf, dass
Russland einen Vorwand sucht, um die Lieferungen aufgrund der
bestehenden Lieferverträge in Richtung USA, die noch bis 2013
laufen sollen und dann mangels Masse beendet sein wird, abzubrechen. Seit 1982 bis 2003 hat sich die
Nachfrage / Angebotssituation wie folgt entwickelt: Eine langfristige
Bedarfsvorhersage einer australischen Regierungskommission
bis 2030 sieht wie folgt aus Die Angebotsvorhersage aus
gleicher Quelle sieht wie folgt aus: „Other secondary
supplies“ sind hier Uran aus Waffen und die
Wiederaufbereitung von verwendetem abgereichertem Uran. Nach meiner Information sind in
die Nachfrageseite bisher nicht die durch peak oil (gleich Öl
Förderhöhepunkt zwischen 2005 und 2015) zu erwarteten
Effekte eingearbeitet. Die Minderförderung und starke
Verteuerung von Öl und Gas, dass heute noch in
großem Umfang zur Stromerzeugung eingesetzt wird, wird zu
einem erhöhten Druck auf die Regierungen hinsichtlich eines
verstärkten Kohle und Uraneinsatzes führen. Da Kohle
zwar verfügbar ist, aber die Verwendung zu massiven
Klimaschäden führt, wird man in vielen
Fällen das kleinere Übel Uran als
Stromerzeugungsquelle nehmen. Ein Vergleich der
Energiekapazität lässt das deutlich werden: Die bei vielen Menschen in
Deutschland aufgrund von Ereignissen wie Tschernobyl (1986) oder 3 Mile
Island (1979) vorhandene Angst ist sicher nachvollziehbar. Wenn, wie
in Zukunft zu erwarten, es immer wieder zu
Versorgungsengpässen bei der Stromversorgung kommt
(Verteuerung, Lieferprobleme Öl/Gas, Abhängigkeit von
Russland etc.), wird es auch in Deutschland zu einer Politikwenden
hinsichtlich Uran und Atomkraft kommen. Persönlich bin ich
davon sicher nicht begeistert, aber dem Druck der aus der Gesellschaft
kommen wird, werden sich auch unsere weitgehend rückratlosen
Populisten in Berlin nicht widersetzen! 3. Uranvorkommen Obwohl Uran nicht allzu selten
ist, ist die Zahl der wirtschaftlich ausbeutbaren Vorkommen auf wenige
Länder begrenzt. Besonders interessant sind
Australien, Kasachstan und Kanada. Die USA können nicht
exportieren, weil Ihre Förderung noch nicht einmal
für den eigenen Markt reicht. In Australien galt bis vor
kurzem eine 3 Minen Politik (nur 3 Minen, Ranger, Olympic Dam und
Beverly durften in Betrieb sein). Die einzelnen Bundesstaaten betrieben
seit den 80 er Jahren aufgrund der Politik der Labour Partei eine sehr
negative Uran Politik. Es ist nun aber zu erwarten, das im April 2007
auf dem anstehenden Parteitag von Labour diese Politik beendet wird,
was in Australien, bei den dortigen Uranminen Gesellschaften einen Boom
auslösen dürfte. Außerdem hat Australien am
3.4.2006 einen Rahmenvertrag über Uranexport mit China
abgeschlossen (mehr dazu siehe unten). 4. Einteilung der
Uranminengesellschaften Es gibt derzeit über
250 Gesellschaften die sich mit Produktion und Suche nach Uran
beschäftigen, bzw. Uranvorkommen besitzen. Es ist unter
Anlagegesichtspunkten deshalb sinnvoll zunächst diese Gruppe
zu unterteilen in: A
Produzenten B
Unternehmen die in absehbarer Zeit produzieren werden C
Explorateure die auf der Suche nach Vorkommen sind oder über
solche verfügen Die Risiken und Renditechancen
sind abhängig davon welcher Gruppe eine Gesellschaft
angehört. bei A
sind die Renditechancen gut und die Risiken mäßig bei B
sind die Renditechancen sehr gut aber die Risiken höher bei C
sind die Renditechancen ebenso gewaltig wie die Risiken Weitere Einflussfaktoren sind
die politische Stabilität des Umfelds und die Kosten der
Ausbeutung, die Abhängig vom Urangehalt der
Lagerstätte sind. Mehr als zwei Drittel der Welt-Uranproduktion kommen aus nur 10 Minen. Die größten Uranproduzenten in westlichen Ländern sind derzeit NB:
Olympic Dam wurde im August 2005 von BHP für über 7
Milliarden $ gekauft. Die meisten dieser Minen sind
durch hedging (gleich langfristige
Lieferverträge zu niedrigen Preisen) an ihre Kunden gebunden.
Die großen werden deshalb erst nach Auslaufen der
Preisbindung stark profitieren können, es sei denn sie sind in
der Lage neue Quellen zu erschließen (wie bei Olympic Dam
oder wie bei Camecos Cigar Lake, die aber nun unter Wasser steht). Unternehmen, die nun gerade mit
der Produktion begonnen haben oder kurz vor Produktionsaufnahmen
stehen, haben diese Preisbindung in der Regel nicht, können
also vom starken Preisanstieg (bei konstanten Kosten) enorm profitieren. Das gleiche trifft
natürlich auch auf die Inhaber von Bodenschätzen zu. Man nennt dies den Leverage
Effekt, da dadurch überproportionale Gewinne entstehen, die in
der Regel durch die Aktienkurse reflektiert werden. 5.
Wer hat welche Reserven Hier wird zum einen deutlich,
das die australischen Reserven deutlich größer sind
als die kanadischen, dass zum anderen die Urananteile im Erz in Kanada
besser sind, die Ausbeutungskosten also geringer sein werden (trifft
nicht für Olympic Dam zu!). Außerdem wird die
Bedeutung des Cigar Lake Ausfalls drastisch sichtbar.
5.11.2006 Die US Kongresswahl. Ein Stichtag Die nächste Wahl zum US Kongress, die in zwei Tagen stattfindet, könnte der Auslöser von tiefgreifenden Veränderungen werden. Im Hinblick auf diese Kongresswahlen und zur Unterstützung der republikanischen Partei, wurden durch Interessenvertreter der Wirtschaft, nicht zu vergessen dem neuen amerikanischen Finanzminister Paulson, dem Ex CEO von Goldman Sachs, eine Reihe von Maßnahmen getroffen, um die Randbedingungen der Wirtschaft in einem guten, fast schon euphorischem Licht erscheinen zu lassen. Denn schon vor einigen Monaten war klar, dass die jetzige Regierung bestenfalls noch mit dem Thema Wirtschaft beim Wähler Punkte sammeln kann. Eine dieser Maßnahmen war es, den Dow Jones auf über 12.000 Punkte zu pushen. Der Dow Jones gilt allgemein als wichtiger Indikator für den Zustand der amerikanischen Wirtschaft. Zumindest wird als solcher von Seiten der Massenmedien gehandelt, und ist auch in Sicht der Verbraucher dieser wichtige Indikator. Der Dow Höhenflug war jedoch eine Einzelerscheinung. NASDAQ und S. & P. 500, die weit wichtigeren und aussagekräftigeren Indices, sind bei weitem nicht so gut gelaufen wie der Dow. Die zweite wichtige Maßnahmen, war es den Rohölpreis, und dadurch natürlich auch den Benzinpreis in den vereinigten Staaten lange vor der Wahl deutlich zu drücken. Eine entscheidende Rolle hat dabei die Veränderung des GSCI (Godmann Sachs Commodity Index) Index gespielt. Dadurch dass man in diesen Index die Rolle von Öl beziehungsweise Energie massiv hoch gesetzt hat, wurde dieser Index einer sehr starken Volatilität ausgesetzt. Das führte zu einem Preis Verfall bei Commodities und den damit verbundenen Aktien, obwohl beispielsweise Vorräte für Zinn, Nickel, Kupfer und so weiter auf einem historischen Tiefstand sind. Der dadurch bewirkte Einbruch des GSCI, der als Referenzindex des Chicagoer Rohstoff Marktes dient, führte dazu, dass im August und September Ölterminverträge im Wert von über 100 Milliarden $ schlagartig verkauft werden mussten.Die dritte Maßnahmen war eine künstliche Stabilisierung des US-Dollar. Die rasant zunehmende Überschuldung der USA und die stetig abnehmende Kaufkraft des US-Dollar sind nicht weg zu diskutierende Fakten. Im Mai dieses Jahres führten diese Fakten unter anderem zu einem Höhenflug des Goldpreises. Der Goldpreis wurde Thema der Massenmedien und beunruhigte somit die Wahlbürger. Mit etwas Mithilfe der Londoner Terminbörse und einiger großer Hedgefonds konnte der Run auf Gold noch einmal abgebremst, und der Dollar für einige Monate stabilisiert. Mit
diesen Maßnahmen wurde in den Vereinigten Staaten eine, vor
allem seitens der Massenmedien beeinflusste, euphorische Stimmung
kreiert, die mit den realistischen Randbedingungen nichts zu tun hatte. Wir werden in zwei Tagen sehen, in wie weit diese Manipulation zu Gunsten des Wahlergebnisses der republikanischen Parteien Wirkung zeigt. Zumal deren Gegenspielerinnen die Demokratische Partei, bisher weniger eigenes inhaltliches Profil im Sinne einer Problemlösung zeigen konnte. Man fühlt sich an Deutschland erinnert, wo man ebenso wie in den USA nur noch die Wahl zwischen zwei gleichermaßen untauglichen Alternativen hat. Winds
of Change Der 7. November hat deshalb den Charakter eines Stichtages. Wir werden nach dem 7. November wahrscheinlich eine Reihe rasanter Veränderung erleben: Erstens: der Dow Jones wird einbrechen. Zweitens: der US-Dollar wird rasant an Wert verlieren Drittens: Gold wird erheblich steigen. Viertens: der Ölpreis wird erheblich steigen Fünftens: der sich entwickelnde Rohstoffkrieg wird sich verschärfen (China und Russland verfügen über gigantische Dollar Vorräte, die sie vor der weiteren Entwertung schützen müssen. China verfolgt seit Jahren eine Politik der Rohstoffsicherung. Meines Erachtens eine sehr clevere Variante der Wertsicherung. Das nächste große Themen der Chinesen im übrigen: Uran). Sechstens:
die US Regierung hat erkennen müssen, dass sich die Invasion
des Irak, die unter dem Gesichtspunkt der Destabilisierung der Region
und der Absicherung der irakischen Ölvorräte richtig
war, nicht in Wählerstimmen ummünzen ließ.
Der nächste logische Schritt zur Destabilisierung der Region
und zur Blockierung chinesischer und russischer Expansionsbestrebungen,
ist ein Angriff auf den Iran und dessen Atomanlagen. Die Israelis
bereiten sich darauf wohl schon vor.
24.9.2006 Iran: Die Party steigt auf jeden Fall, nur der Termin ist noch nicht sicher Wenn die Amerikaner nicht bereit sind, den Expansionsdrang des Iran zu bekämpfen, macht Ihr Verweilen im Iran keinen Sinn. Zur Zeit bereitet man die Entsendung des Flugzeugträgers Eisenhower in den Persischen Golf vor, sowie seines begleitenden Kampfverbandes, ergänzt um MINENSUCHER, die normalerweise bei einem schnellen Trägerverband nichts zu suchen haben. Mehr
22.9.2006 Ölpreisentwicklung, statistische Prognose In "The Oil Drum" ist eine sehr interessante Analyse zur Ölpreisentwicklung auf Basis einer statistischen Analyse zu finden, die gut zeigt, dass der kurzfristige Rückgang den wir gerade erleben, im "normalen" Schwankungsbereich aufgrund der Erfahrungswerte der letzten Jahre liegt. Beeindruckend finde ich jedoch Table 6, der so aussieht:: Quelle: The oil drum 14.9.2006 Hype um neuen Ölfund vor texanischer Küste Jack #2, der neue groß propagierte Ölfund vor der texanischen Küste hat in den letzten Tagen Schlagzeilen gemacht, die Börsen bewegt und für bessere Stimmung an den Ölmärkten gesorgt. Einige Peak Oil Kritiker haben den Anlass auch genutzt um mal wieder heile Welt zu propagieren. Was aber sind die Fakten: 1. Über diesem Öl sind ca. 2000 Meter Wasser und noch einmal über 6000 Meter Gestein. Einen Fund in solcher Tiefe und bei diesen Randbedingungen auszubeuten, ist bisher nie gemacht worden. 2. Auch Chevron geht davon aus, das eine Ausbeutung nur bei Preisen von über 40 $ pro Barrel Sinn macht, geht also von mindestens ebensolchen Kosten aus. Eine Annahme, die angesichts der gewaltigen technologischen Herausforderungen bei der Förderung, sicher mit Vorsicht zu genießen ist. 3. Vor 2009 ist dort keine Förderung zu erwarten. 2013 ist nach Meinung von Fachleuten realistischer. 4. Es fällt auf, dass der frühere Besitzer dieses Gebietes, BHP, vor einigen Monaten an Chevron und Devon verkauft hat obwohl intern schon bekannt war, dass dort Reserven lagern. BHP, der größte Mining Konzern der Welt, macht ca. 20 % seines Gewinns mit Öl. Der Verkauf könnte zur Annahme veranlassen, dass man dort das Kostenrisiko als unvertretbar eingeschätzt hat. 5. Wenn 2013 tatsächlich dort Öl abgebaut wird, wird es nur die bis dahin aufgetretenen Rückgänge bei der Förderung alter Felder und die Minderung durch den stark angewachsenen Eigenbedarf der Förderländer. abdecken können. 6. Die Schätzung für das Gebiet ( 3 bis 15 Milliarden Barrel) reichen im Bestfalle, bei einen Ausbeutgrad von 30 %, um den Weltbedarf etwas über 50 Tage zu decken. Somit ist, trotz aller Hype eindeutig, dass auch ein solch großer Fund nicht wirklich die Randbedingungen verändert. Wir verbrauchen seit vielen Jahren mehr als neu gefunden wird. Peak Oil ist oder wird in Kürze (0 bis 5 Jahre)Realität. Interessante Hintergrundinformation zum Thema bei the Oildrum .
12.9.2006 Flottenaufmarsch vor Libanons Küste Zur Entspannung in der Iran Krise gibt es tatsächlich wenig Anlass. Derzeit bewegen sich in den Gewässern vor dem Libanon 2 Flugzeugträger und ca 15 Fregatten verschiedener europäischer Staaten. Etwa 10 mal so viel, wie zu einer Kontrolle der 225 km langen Küstengewässer erforderlich sind. Dieser Aufmarsch hat einen völlig anderen Grund, er dient der Vorbereitung für einen möglichen Krieg zwischen USA/Israel und Iran. Dieser Konflikt ist unausweichlich. Es sei an die Rede von Georg Bush vom 5.9.2006 in
Washington erinnert, wo er folgendes sagte: “History teaches that
underestimating the words of evil and ambitious men is a terrible
mistake. In the early 1900's, the world did not heed Lenin's words, and
paid a terrible price. In the 1920's, the world ignored Hitler's words,
and his Nazi regime killed millions in the gas chambers, and set the
world aflame in war, at a terrible cost in lives." "The Shia and Sunni extremists seek to
impose a dark vision of violent Islamic radicalism across the Middle
East. Imagine a world in which they were able to control governments, a
world awash with oil, and they would use oil resources to punish
industrialized nations. And they would use those resources to fuel
their radical agenda, and pursue and purchase weapons of mass murder.
And armed with nuclear weapons, they would blackmail the free world,
and spread their ideologies of hate, and raise a mortal threat to the
American people." "America will not bow down to tyrants. I'm
not going to allow this to happen, and no future American President can
allow it either." Wozu sind da eigentlich noch deutsche Schiffe erforderlich: = VERSCHWENDUNG VON STEUERGELDERN MIT INTEGRIERTER VERBLÖDUNG DER WÄHLER. Davon abgesehen hat man seitens des Iran nach dem Ende der israelischen Blockade sofort begonnen per Lufttransport nach Beirut wieder Waffen zu schaffen (Nachricht Debka vom 9.9.2006). Hat jemand schon davon gehört das auch die Kontrolle des Luftverkehrs zum UNIFIL Mandat gehört? Hier werden wieder einmal UNO Truppen zur Friedenssicherung in ein Gebiet entsandt in dem kein Frieden ist, ohne dass diese Truppen eine Chance haben Frieden zu schaffen. Siehe Bosnien 1992 ff.
11.9.2006 Warum Öl gerade billiger wird Die gute Nachricht: der Ölpreis ist seit
Mitte Juli um ca 13 Dollar pro Barrel gesunken. 1. Der jahreszeitliche Bedarf bei den
Hauptölverbrauchern auf der Nordhalbkugel ist, trotz
Klimaanlagen, geringer als in der Heizperiode im Winter. 2. Die USA haben wie aus der Grafik ersichtlich einen Teil ihrer Ölreserven auf den Markt geworfen um den Preis zu drücken. Dort stehen im Herbst Kongresswahlen an. 3. China hat, jahreszeitlich bedingt, seinen Ölimport deutlich verringert, siehe Grafik. 4. Die Lage im Iran Konflikte scheint sich (zumindest in der Wahrnehmung der Main Stream Medien) entspannt zu haben. Aber das beruht nur auf einem weiteren Zeitgewinnmanöver des Iran (die haben dort übrigens das Schachspiel erfunden). Was
als nächstes passiert Die schlechte Nachricht: Öl wird wieder
teurer werden, wie jedes Jahr im Herbst.
Response
bitte an: info@peter-schober-consulting.de
Wenn
Ihnen diese Homepage einen Nutzen gebracht hat, würde ich mich
freuen, wenn Sie meine Webseite auf Ihrer Webseite verlinken
würden. |
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